Allgemein · Gedanken

Von Selbstreflexion und der Frage nach dem Glücklich sein

Gerade war ich sehr ausgiebig duschen. Habe mir ein feines Körperpeeling aus Kaffee/Kokosöl gemacht und lange darüber nachgedacht was ich schreiben soll.

Ich bin auf der Suche. Nach mir und meinem Glück. Ich beschäftige mich aktuell sehr viel mit mir selbst. Versuche vergangene Dinge zu reflektieren und versuche zu verstehen, welche Ereignisse mich zu dem Menschen gemacht haben der ich heute bin. Ich versuche mich selbst dadurch besser zu verstehen. Möchte auf mein inneres Ich hören. Möchte herausfinden, was mich glücklich macht, wo ich eigentlich hin will und vor allem möchte ich einfach nur mit mir im reinen sein. Denn ich bin davon überzeugt, wenn ich mit mir selbst in völligem Einklang lebe, lässt sich vieles ganz von selbst klären. Das ist mein Leben und nur ich bin dafür verantwortlich. Ich muss in diesem Leben leben. Ich selbst kann meine Träume und Ziele erreichen, wenn ich selbst etwas ändere.

C9E80544-05BF-4D37-955A-8DAC49B71B5FUm das alles ein bisschen realisieren zu können und für mich selbst die Fragen beantworten zu können, beschäftige ich mich immer mehr mit der gesamten Thematik. Lese Bücher, höre Podcasts, folge auch einigen Menschen die mich mit ihren Storys inspirieren und motivieren.Ich bin viel alleine, was mitunter natürlich daran liegt, dass ich viel Zeit habe. Ich grübele viel, denke nach, schaue in den Spiegel… Dabei realisiere ich immer mehr: irgendwas macht mich einfach so nicht glücklich. Etwas muss sich ändern.

Ich stehe gerade vor meinem Uni-Abschluss. In wenigen Tagen beginne ich meine Bachelorarbeit. Gestern kam eine erste Absage von einem Magazin in Hamburg. Schade. Ich habe festgestellt, dass mich diese Sache mit der Presse eigentlich nur unglücklich gemacht hat. Das war immer das was ich wollte, aber im Endeffekt war es vor Ort besser die Sache nicht weiter zu verfolgen. Ich habe meinen Tee vergessen. Ich nehme den Beutel heraus und stelle fest, der Tee ist bitter. Nach einem halben Jahr habe ich mich mehr und mehr unwohl gefühlt, bin mit Magenschmerzen zur Redaktion gefahren und mit Wut nach Hause gekommen. Was nach meinem Studium kommt, weiß ich nicht. Ein paar Bewerbungen sind verschickt, trotzdem frage ich mich jeden Tag: ist es das was ich will? Mein Umfeld beginnt bereits Druck auf mich auszuüben: du musst einen Master machen, du musst gutes Geld verdienen, du musst Karriere machen, willst du nicht erst mal das mit der Presse weiterverfolgen,… ich könnte ewig so weiter machen. Es scheint, als würde erwartet, dass ich hier Zuhause bleibe und einfach einen mega tollen 0815 Job annehme, von morgens 9 bis mittags um 17 Uhr irgendwo die Zeit herumbringe. Kinder bekommen, Familie, Häuschen bauen. Aber wenn ich eins sicher weiß, dann dass ich genau DAS nicht will. Keinen langweiligen Standard Job, nicht hier auf dem Land bleiben.

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Bild von mir selbst!

Ich möchte die Welt sehen, Momente festhalten, mich ausprobieren, Spannung, Adrenalin… etwas praktisches, kreatives, nicht langweilig und vor allen Dingen nicht jeden Tag das selbe Schema in einem Raum vor einem Computer.

Ich warte ab, trinke meinen kalten Tee und blicke aus dem Fenster. Eine Frage beschäftigt mich aber immer noch: Wo genau führt das eigentlich alles hin?

 

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