Festival · Travel

Rock am Ring 2017

Endlich ist es wieder soweit: Rock am Ring am Nürburgring.
Unter dem Motto „Back Home again“ startete das Festival am 02. Juni in eine neue Runde.
Vielleicht fragen sich jetzt einige warum ich noch einmal dort war, nachdem das letzte Jahr doch eher mau war.

Rock am Ring – wie denn Das?

Die Antwort ist einfach: ich habe zwei Karten bei den lieben Mädels von
 Zwillingsnaht gewonnen! Inklusive Bändchen und Freigetränke Coins von Jägermeister, von denen die beiden die Karten raus hauen durften. Da stellt sich natürlich gar nicht erst die Frage, ob ich hinfahre oder nicht. Es gab zwar einige Schwierigkeiten ,ob mein Mann so kurzfristig mit mir fahren konnte und bis zur letzten Sekunde stand das ganze auf der Klippe. Letzten Endes hat aber doch alles wunderbar funktioniert und wir konnten sogar schon früher los als geplant.

Jägermeister

01. Juni 2017 Donnerstag – Die Reise beginnt

Nachdem ich von der Uni zurück war, haben wir schnell unser Gepäck ins Auto geworfen und sind gegen 18 Uhr los gefahren. Wir standen gar nicht so lange im Stau, allerdings mussten wir am Schwalbenschwanz parken und somit mehr als 4,5 km zum Zeltplatz A5 laufen. Gott sei Dank gaben wir unser Gepäck am Straßenrand in die Hände unserer Freunde, sodass wir nur mit leichtem Gepäck vom Schwalbenschwanz zurück laufen mussten. Gegen 12 Uhr kamen wir endlich am Ziel an. AnkunftRar17

02.Juni 2017 Freitag – Rammstein, oder auch nicht?!

Die erste Nacht war kurz. Gegen 14 Uhr stapften wir schließlich zum Festivalgelände. Geplant meinerseits war eigentlich zuerst zum Platzhirsch zu laufen – immerhin bekam ich dort ja Freigetränke und wollte natürlich ein paar Leuten „Hallo“ sagen. Wie es der Zufall so wollte, klappte das natürlich gar nicht. Schließlich stand ich dann mit Mr. Security ab Skindred den kompletten Tag im B-Bereich. Grund dafür: Rammstein, die einzige Band die ich UNBEDINGT! sehen musste. CenterStageRar17
Während den Broilers -es kam wie es kommen musste – wurde Rock am Ring wegen einer Terrorwarnung unterbrochen. Der Traum von Rammstein – geplatzt! Alle gingen singend Richtung Ausgang. Die Stimmung war durchaus ausgelassen und alle waren gut gelaunt, voller Hoffnung, dass es am nächsten Tag (mit Rammstein) weiter ging.
Das Gelände war, wie Lieberberg behauptete, nicht nach 15 Minuten geräumt. Ganz im Gegenteil standen wir eine ganze Stunde mit 70.000 Menschen vor dem Haupteingang und warteten darauf, weiter gehen zu können. Die Notausgänge wurden leider nicht geöffnet, sodass sich alle durch einen Eingang quetschten. Die Handynetze waren natürlich völlig überlastet und Social Media quoll über. Jede Menge Falschmeldungen und Gerüchte machten die Runde. Auf dem Rückweg bekamen wir ein Gespräch mit, in dem es hieß, die Polizei hätte bereits eine Bombe gefunden… Gott sei Dank bewahrheitete sich das nicht! Zurück auf dem Campingplatz fiel ich traurig und übermüdet ins Zelt. Rar17
Bittere Tränen sind geflossen, nicht am Platzhirsch gewesen zu sein und Rammstein nicht gesehen zu haben, brach mir das Herz.

03. Juni 2017 Samstag – Es geht weiter

Bereits vor der angesetzten Pressekonferenz um 11 Uhr war klar: Rock am Ring geht weiter. Der normale Spielplan sollte wieder aufgenommen werden. Allerdings ohne Rammstein. Die Broilers durften noch einmal eine Stunde spielen, was keiner verstand und Wut machte sich indirekt breit. Die Enttäuschung über den Ausfall von Rammstein war unfassbar groß und deutlich zu spüren.
Das Line-up hatte Samstags für uns nicht viel zu bieten. Daher entschlossen wir uns als aller erstes endlich zum Platzhirsch zu laufen. Wo wir tatsächlich auch die meiste Zeit verbrachten.

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Bild von @Zwillingsnaht

Das Highlight von diesem Tag war aber das Treffen mit Jil und Jana von Zwillingsnaht! Da ich meine Karte ja von den beiden gewonnen hatte, war es mir ein großes Anliegen, die beiden zu treffen. Wir machten einen Treffpunkt, als ich sie dann dort warten sah, war ich unheimlich nervös. Was aber absolut nicht nötig war. Die beiden waren wirklich super nett, wir haben ein paar Bilder gemacht und sind anschließend sogar noch zusammen zu Suicide Silence gegangen. Ein absoluter Fan-Moment und wahrscheinlich der schönste Moment von Rock am Ring! 😀 Ich glaube Mr. Security hatte sich unter den „Blogger-Mädels“ etwas ganz anderes vorgestellt, war aber positiv überrascht, besonders über den Musikgeschmack. 😉

04. Juni 2017 Sonntag –

Auch am Sonntag haben wir einige Zeit am Platzhirsch verbracht und unsere Freigetränke Coins noch ein letztes mal gut investiert. Ansonsten sind wir ein bisschen über das Gelände gelaufen haben uns dies das angeguckt, ein paar Bands gesehen und einfach den letzten Tag noch einmal so richtig genossen. Das Highlight an diesem Tag war ganz klar: System of a Down! UNADJUSTEDNONRAW_thumb_3843

05. Juni 2017 Montag – Eine Reise geht zu Ende

Nach sage und schreibe 2,5 Stunden waren wir zurück am Auto, nach weiteren 3 Stunden endlich zu Hause. Die 4,5 km durften wir natürlich wieder zurück laufen, nur diesmal mit  dem gesamten Gepäck. Gott sei Dank fanden wir noch einen Karren auf dem Rückweg der einigermaßen funktionierte und der uns das Tragen wirklich erleichterte. 😀 Ein unheimlich nettes Pärchen half uns sogar noch und hat das Ding die Hälfte der Strecke gezogen. Absolute Lebensretter, ohne die wir wahrscheinlich 3-4 Stunden bis zum Auto gebraucht hätten.


Highlight des Tages war allerdings der Kerl, dem wir auf dem Parkplatz begegneten und der ein Schiggy im Arm hielt. Einfach mal genau dasselbe wie ich habe! (In meinem ganzen Leben nur drei Stück davon gesehen und ich meine Hallo: ein Schiggy auf Rock am Ring, absolutes Life-Goal!!) Hab leider verpennt ein Bild mit ihm zu machen. Zuhause wurde dann noch der Geburtstag von meiner lieben Schwester gefeiert und ansonsten nur noch geschlafen.

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Fazit

Es war soo geil! Natürlich hat es mega viel Spaß gemacht, wir hatten die geilste Gruppe überhaupt, mega Stimmung, das Gelände war definitiv meins und nur geil. Allerdings! muss ich dazu sagen, dass das zweite Jahr in Folge, der für mich wichtigste Act, ausgefallen ist. So etwas hinterlässt, bei mir, halt einfach bittere Spuren. Fakt ist nun mal: die Karten sind teuer und es ist mehr als ärgerlich ein solches Festival immer mit einer riesen Enttäuschung verlassen zu müssen. Ebenfalls Fakt: hätte ich die Karten nicht gewonnen, wäre ich dieses Jahr nicht hin gefahren.
Trotz allem kann ich nur Danke! an diejenigen sagen, die mir das dieses Jahr ermöglicht haben: Danke an Jil und Jana und natürlich auch an Jägermeister für das Bereitstellen der Tickets, an meine übergeile Crew und  schließlich auch an Mr. Security. ❤

Dieser Beitrag entstand nicht in Kooperation, sondern zeigt lediglich meine Meinung.
JägermeisterPlatzhirschRar17
Alle Bilder sind von mir!
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