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Road-Trip ins Glück

 Über Instagram haben einige sicher mitbekommen, dass Mr. Security und ich im letzten Jahr Richtung Bremerhaven unterwegs waren. Was wir so getrieben haben, wo wir waren, seht ihr jetzt.

Bremerhaven


Wir packten also das nötigste zusammen und die Reise ging los. Wir kamen zügig voran, hinter uns krachte ein LKW in die Leitplanken. Wir hatten wirklich Glück da nicht dazwischen gewesen zu sein. Wir stellten fest, dass einer unserer Reifen doch ziemlich abgefahren war. Drauf gucken lassen, alles gut. Wir kamen an und konnten unsere Ferienwohnung auch gleich beziehen. Klein und wirklich perfekt für uns beide. Wohnzimmer, Küche mit Essbereich, ein tolles großes Schlafzimmer und ein Mini Bad. Auf Dauer zu klein, aber für die eine Woche gemütlich und heimelig. Alle Koffer verstaut, gingen wir ein paar Besorgungen machen.

Wohnung:
Wir wohnten in einer Ferienwohnung im Stadtteil, ich meine es war Schiffdorfer Damm. Auf der Schiffdorfer Chaussee gelegen, ist die Wohnung gut zu finden und es gibt Parkplätze direkt vor dem Haus. Die Ferienwohnung gehört der „Firma“ Nolte, eine Sanitärfirma. Die Besitzer der Firma haben die Wohnung eigenhändig renoviert und wirklich sehr sehr schön gestaltet. Wir wohnten auf ca. 38 Quadratmeter im ersten Stock. Die Vermieterin war einfach toll, gab uns Tipps für ans Meer und auch für eine Werkstatt. Wir haben uns noch lange mit ihr unterhalten. Von unserer Seite klar zu empfehlen.  Schaut euch die Wohnung einfach mal selbst an. 

Umgebung:
In direkter Umgebung gibt es einen Lidl, der nur 200m die Straße hoch lag. Super praktisch und hatte sogar bis 21 Uhr geöffnet. Auf der anderen Straßenseite befindet sich eine Bushaltestelle mit sehr guter Verbindung zur Innenstadt. Ein Fahrradverleih war auch nicht weit entfernt, den wir nicht nutzten (viel zu faul), nutzten aber immer den Bus. Mit dem Auto kann man selbstverständlich auch in die Stadt fahren, muss dann aber nervig nach Parkplätzen suchen und einiges an Gebühren bezahlen. Mit dem Bus ist also deutlich günstiger. Eine fahrt kostete glaube ich um die 2,50 Euro.

Stadt:
In der Stadt gibt es viele tolle Möglichkeiten um sich zu beschäftigen. Wir hatten uns vorher ausführlich informiert und uns einen Plan zurecht gelegt. Gemütlich frühstücken, ausgiebig duschen und los gehts! Ich meine es muss gegen 11 Uhr gewesen sein, als wir aufbrachen. Das ging bei uns jeden Tag so, super angenehm. Durchgehend tolles Wetter machte den Trip einfach noch perfekter. Super warm und sonnig. 24/7.

Klimahaus

Als erstes gingen wir ins Klimahaus. Wurde uns empfohlen und musste natürlich getestet werden. Mit Studentenrabatt bezahlten wir 11,50 Euro. Mehr Preise könnt ihr auf der Website nachlesen, habe ich euch oben verlinkt. Das Klimahaus zeigt eine Reise quer über die ganze Welt. In jedem Bereich befindet sich eine Weltkugel, an der man genau nachvollziehen kann wo man gerade ist, von wo man kommt und wo man als nächstes hinkommt. Die Idee dahinter ist eigentlich gar nicht schlecht, hat mir auch gut gefallen, wirklich mal was ganz anderes. Tiere gibts auch, teilweise etwas creepy. Pflanzen sind aber aus Plastik, da hätte man echt mehr herausholen können. Aber in einem geschlossenen Gebäude auch schwierig. Es gibt wirklich unfassbar viel zu sehen, besonders sind wirklich die herrschenden Temperaturen von teilweise 40 Grad bis runter auf -20 Grad.

Man hält sich immer nur kurz in diesen Klimazonen auf, wenn man möchte kann man natürlich länger bleiben, ganz individuell, wie man mag. Im Normalfall ist man ungefähr 2 Stunden unterwegs, um einmal komplett durchzulaufen. Ungefähr solange brauchten wir auch um uns alles gemütlich anzusehen. Es gibt neben der Ausstellung auch noch eine Aussichtsplattform auf dem Dach, mit grandioser Aussicht über den Hafen und aufs Meer. War spaßig, ein kleines Abenteuer und von meiner Seite aus einen Besuch wert.

Mediterraneo

Langsam machte sich Hunger breit. Auf Nahrungssuche gings dann wir ins direkt angrenzende Einkaufszentrum das Mediterraneo. Bei einem kleinen Italiener gabs für uns Pasta Pasta. Carbonara und welche mit Spinat.

Richtig lecker aber viel zu viel. Nicht viel weiter: ein Spirituosenladen. Mit Heim durften Schnäpse für meine Eltern, Guinness Chips, verschiedene Biere und später wurde noch ein Guinness getrunken. Alles was das Herz begehrt in italienischem Flair: Restaurants, Eisdielen und alles mögliche an Läden für Kleider, Schuhe, Interieur oder sonstiges.

Highlight des Tages: der Zoo. Eine Stunde vor Schließung stürmten wir den Laden. Schaut euch einfach ein paar Eindrücke an, die wir mitgenommen haben. Also auch der Zoo war richtig toll. Klare Empfehlung! Besonders die Eisbären und die Pinguine haben es mir angetan. Vom Meer angezogen  gings in ein Café, den Sonnenuntergang genießen.

Hafen

Den gesamten nächsten Tag wurde im Hafen verbracht. Schiffe kamen an, fuhren ab. Die Schleuse öffnete und schloss sich wieder. Im Minutentakt passierte etwas. Ein zweites großes Einkaufszentrum wurde ausgekundschaftet und für okay befunden. Shoppen in der Innenstadt. Nachmittags waren wir dann im Hafen richtig toll Mittagessen. Es gab: Ofenkartoffel mit Hähnchen und Salat, Steak für den Mann. Erholsamer gemütlicher Tag.

Abends haben wir echt ganz spontan eine Schiffsführung bekommen. Wir sahen uns das Schiff an, als wir von der Besatzung angesprochen und gefragt wurden, ob wir nicht Lust hätten uns das Boot mal genauer anzusehen. Das Schiff fährt schon seit 1903 und erhält sich lediglich aus dem Verein. Daher sind sie auf Besucher angewiesen. Angeboten werden eintägige, aber auch mehrtätige Fahrten. Hätten wir das früher gewusst, wären wir auf jedenfall mit gefahren. Schönes Schiff und nette Besatzung. Abends kochten wir uns in unserem kleinen Apartment immer nur etwas kleines, weil wir immer noch satt waren vom Mittagessen.

Cuxhaven – Meer und Strand

An unserem letzten Tag wollten wir ans Meer und fuhren hoch nach Cuxhaven. Dort war ich bereits mit meiner Familie und wir landeten tatsächlich an genau der selben Stelle wie damals. Das hat mich wirklich unglaublich gefreut. Wir kauften uns ein paar Snacks, das Wetter war wieder toll, aber diesmal etwas kühler als die letzten beiden Tage. Angekommen mieteten wir uns einen Strandkorb. Allerdings fiel uns erst jetzt auf, dass wir nicht darüber nachgedacht hatten wann Ebbe und wann Flut war. Wir hatten natürlich das Glück und es war Ebbe, was meinen Mann unfassbar enttäuschte.

Das Meer war ja der eigentliche Grund für den Urlaub. Wir liefen ein bisschen durch den Schlick und entspannten. Die Flut kam erst um 20 Uhr wieder, was uns wirklich ein bisschen zu lange war, es wurde auch immer kühler. Ein wenig enttäuscht fuhren wir nach ein paar Stunden zurück zur Wohnung. Da wir natürlich noch Hunger hatten fuhren wir nochmal in die Stadt und gingen wieder am Hafen essen. Es gab Club Sandwich für mich und Burger für Mr. Security. Es war so gut, ich kanns euch sagen. Am Abend vorher waren wir dort schon Cocktails trinken und Kaffee, ebenfalls total gut. Den letzten Abend gingen wir am Meer entlang und sahen uns nochmal den Sonnenuntergang an.

Road-Trip ins Glück!

Der Urlaub war mehr als gelungen und die Zeit nur für uns zwei war mehr als erholsam. Bremerhaven ist so eine tolle Stadt, so ruhig und gemütlich, direkt am Meer, mit tollen Restaurants und die Menschen dort sind so unglaublich freundlich und zuvorkommend. Ich komme aus dem schwärmen wirklich nicht mehr raus, es war einfach so richtig richtig schön.
Wieder Zuhause angekommen waren noch Kirmes und eins zwei Geburtstage, ein entspannendes Wochenende mit der Familie. Insgesamt war der Monat August sehr gelungen und hat unfassbar viel spaß gemacht. Erst zum Summerbreeze, dann zum Bremerhaven und noch die Kirmes hinten dran. Es war der beste Urlaub seit langem, der erste mit meinem Mann und es war einfach perfekt. Ich hoffe wir können das alles ganz bald nochmal machen. Zumindest steht schon ein Festival, welches erfahrt ihr bald.

Habt ihr Anregungen für tolle neue Orte, Reisen oder Trips? Was sind eure Pläne für das Jahr?

2 Kommentare zu „Road-Trip ins Glück

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