Travel

Eine kleine Reise – meine letzten Monate #2

Im Juni ist nicht weiter viel passiert, außer dass der Alttag wieder eingekehrt ist und ich zur Uni unterwegs war. Also machen wir weiter

Juli
Der Juli hielt für mich neben jeder Menge Uni auch noch einige Geburtstage bereit. Zuerst ging es drei Tage nach Berlin. Ich liebe Berlin und war schon mehrmals dort und jedesmal eine Reise Wert. Da meine Kleincousine dort wohnt und eine weitere Cousine dort lange Zeit gearbeitet hat, fühlt sich Berlin wie eine zweite Heimat an. Auch wenn ich leider viel zu selten dort bin, verliebe ich mich jedes mal mehr in diese wunderschöne Stadt.

Berlin:



Berlin meine Perle. Ja, so fängt es immer an. Mal wieder nach Berlin zu reisen, hatte ich schon lange geplant, als sich mir die Möglichkeit eröffnete dort einige Tage mit der Uni zu verbringen. Ein Großteil der Fahrt wurde von der Uni finanziert, für mich kostete das ganze nur noch wenige Euro. Die ganze Aktion war relativ spontan und zunächst war ich auch sehr skeptisch, es war meine erste Exkursion. Dazu dann noch mit einem sehr anspruchsvollen Professor, wie sich im Laufe der Reise herausstellte.
 Die Füße waren nicht nur kaputt, sie waren vielmehr nicht mehr vorhanden.
Unsere Reise startete an einem Freitagmorgen, um etwa halb sieben saßen wir alle im Ice Richtung Heimat. Mein erster Gedanke: ich komme nach Hause zurück. Auch wenn ich nicht von dort komme, fühlt es sich jedesmal wie nach Hause kommen an. Gott sei dank war eine Freundin dabei, die den Alltag doch sehr erleichterte.

Freitag (nachmittag)

Etwa gegen halb zwei kamen wir in Berlin an, von dort ging es gleich zur Jugendherberge, die sich auf der Straße Mehringdamm befand. Es war eine sehr einfach Unterkunft, aber da wir die meiste Zeit unterwegs waren, war es okay. Gleich nachdem wir ankamen, ging es schon sofort los. Übrigens, nur um das mal erwähnt zu haben, war ich mit dem Bereich Kunstgeschichte, zum Thema Nationalsozialismus, unterwegs (war das Seminar zu meiner Hausarbeit). Bis sieben Uhr liefen wir durch die Stadt und sahen uns alles mögliche an historischen Gebäuden an. Müde und geschafft gingen wir auf dem Heimweg lediglich noch was essen und kauften uns im „Späti“ noch ein Feierabendbier. Gegessen hatten wir in einem kleinen Italiener namens „Amici Amici“ in der Straße vom Mehringdamm.
Es war unfassbar lecker und das für kleines Geld. Für Pasta, Foccacia und Getränk bezahlten wir weniger als 15 Euro, ein echt gutes Schnäppchen wie ich finde. Es war ein sehr schöner Tag, auch wenn er extrem anstrengend war. Gerade für so Sportmuffel wie uns (also meine Freundin und ich 😀 ), war diese Reise doch eine kleine Herausforderung.

Samstag

Der Tag begann mit einem schnellen Frühstück und startete dann in einen Laufmarathon. Insgesamt sind wir an diesem Tag weit über 13 km gelaufen, teilweise haben wir sehr lange an einem Ort gestanden, was mit der Dauer unglaublich anstrengend wurde. Den gesamten Vormittag verbrachten wir in einem Museum. Dort befand sich die Ausstellung „Die schwarzen Jahre 1933-1945“.

Sie war wirklich interessant und sehenswert, allerdings auch nur wenn man sich etwas in das Thema eingelesen hatte. Den Nachmittag bekamen wir frei und so besuchten wir das Brandenburger Tor, wo gerade ein Deutsch-Französisches Fest stattfand. Durch den Park ging es zum Reichstag und  zurück zum Alexanderplatz. Leider sind wir unnötigerweise viel zu viel gelaufen, aber gut. Da wir echt hungrig wurden, gingen wir ins Spreegold essen. Das war allerdings eher eine Pleite, ich hatte mir deutlich mehr davon versprochen. Danach zog es uns zurück in die Friedrichstraße um ein
bisschen zu shoppen. Viel hatte ich allerdings nicht gekauft, da ich auch leider echt kaputt war, der Tag war wirklich anstrengend. Am Abend gingen wir in ein paar Kneipen und Pubs und ließen den Abend gemütlich ausklingen. Es war ein sehr toller Abend, ich erinnere mich gerne zurück. Das ganze Ambiente, in Berlin zu sein, es war toll!

Sonntag

Sonntag war Abreise Tag. Viel zu schnell verging die Zeit in Berlin. Ich hätte noch gerne ein paar Tage dran gehangen. Berlin ist einfach immer eine Reise wert! Bevor es aber nach Hause ging, besichtigten wir am Vormittag noch einige Denkmäler. Mit der Gruppe gingen wir dann alle abschließend nochmal zu dem kleinen Italiener an der Ecke. Es war wieder ein tolles Essen und nochmal richtig gemütlich. Gegen halb fünf fuhr unser Zug zurück. Leider verlief die Fahrt ganz anders als erwartet. Nach einer halben Stunde blieb der Zug stehen, und das für eine ganze Stunde. Ein Böschungsbrand. Wir verpassten alle Anschlusszüge und mussten Improvisieren. Mit gut 2 Stunden Verspätung erreichten wir unseren Heimathafen. Ich sag euch, ich bin tot in mein Bett gefallen.

Was noch zu sagen bleibt: es waren unfassbar tolle 3 Tage. Viel zu kurz und viel zu schnell vorbei. Sie haben aber gereicht um mich unsterblich in diese Stadt zu verlieben. Ich kann es gar nicht beschreiben, einfach alles daran: soviel Leben, Energie, Trubel, Anonymität,… sooo viel was ich an dieser Stadt liebe. Berlin ist immer eine Reise Wert!

Berlin – meine kleine große Liebe.

Der restliche Monat wurde damit verbracht, das Semester abzuschließen. Vorträge vorbereiten und für Klausuren zu lernen. Mr. Security hatte noch Geburtstag und meine Schwiegermutter auch noch. Deshalb wurden ein paar Tage durch gefeiert und die Zeit nochmal richtig genossen.
Das Highlight des Monats war natürlich Berlin. Ich erinnere mich gern an die Zeit zurück. Wie schnell die Zeit vergeht.
Alle Bilder sind von mir selbst!

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2 Kommentare zu „Eine kleine Reise – meine letzten Monate #2

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